Wie hoch ist das Erdbebenrisiko?

Als Mitglieder der Dialoggruppe verweise ich auf die heutige BNN vom 01. Februar 2023, Seite 24

… Vorbereitet wird das Expertengespräch von der Dialoggruppe, die von der Stadt Waghäusel zur Vorbereitung des Bürgerentscheids am 26. März einberufen wurde. In dieser Gruppe seien sowohl Befürworter als auch Gegner der geplanten Anlage zur Gewinnung von Strom und Wärme aus der Tiefengeothermie vertreten, teilte die Stadtverwaltung mit.

Eine weitere Informationsveranstaltung zu anderen Aspekten der Tiefengeothermie findet am 10. März statt. Der Bürgerentscheid selbst ist am 26. März. Dann können die Waghäuseler darüber abstimmen, ob für eine Tiefengeothermiebohrung städtische Grundstücke genutzt werden dürfen …

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Die Anfänge von Kirrlach

Referent ist der Vorsitzende Roland Liebl. Nach dem Studium erforschte er ab 1989 in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Heidelberger Druckmaschinen AG die Grundlagen des Digitaldrucks. Das Lesen und Verstehen des Digitalen Geländemodells begeistert ihn seit dem. Die Korrektur der amtlichen Kirrlacher Hochwassergefahrenkarten (z.B. Neubaugebiet Netto/Ostendstraße, Werderstraße, St. Leoner Straße, Rheinstraße, Dreisamstraße) erfolgte auf seine Initiative hin, weil er die Grenzen und Möglichkeiten des Modells gut verstand. Geblieben ist ein ganz besonderer Blick auf jeden Hügel und jede Senke der Kirrlacher Gemarkung. (Foto: Ebru)

Der Heimatverein plant einen historischen Rundgang für Freitag, den 24. Februar, 17:00 Uhr. Zu Fuß werden ca. 2,5 km innerhalb von Kirrlach zurückgelegt. Als Startpunkt wurde der Schlossplatz bei der Sitzgruppe am Bach vorgeschlagen, die Tour endet nach knapp 2 Stunden beim Taglöhnerhaus.

Ziel ist es, Kirrlach auf eine ganz besondere Art und Weise zu erleben. Neben der ein oder anderen Anekdote aus dem alten Kirrlach geht es vor allem darum, die neuen Erkenntnisse aus dem Digitalen Geländemodell vor Ort zu erläutern. Das ursprüngliche Kirrlach entstand nicht auf dem Zeichenbrett eines Städteplaners, sondern ist gewachsen, orientiert am natürlichen Gelände. Wanderführer und Geländeexperte ist Roland Liebl. Er wird dabei eine Zeitreise zurück bis ins 11. Jahrhundert versuchen. Was ist heute noch in Kirrlach aus der ersten Hälfte des letzten Jahrtausends erhalten oder zu erkennen? Wo findet man noch heute Spuren des alten Kirrlachs?

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wenn ja: Eine Anmeldung ist erforderlich (E-Mail: Roland.Liebl@gmx.de oder Tel. 60981). Pro Führung (ohne Mikrofon) können nur maximal 20 Personen teilnehmen. Bei Dauerregen wird der Termin verschoben. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Ein Unkostenbeitrag wird nicht erhoben. 

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Stallweihnacht digital

https://www.youtube.com/watch?v=wb24rwUXog0&t=1038s

„Stallweihnacht digital“ statt „Stallweihnacht live“ heißt es auch in diesem Jahr an Heiligabend. Die Bauersfamilie Dieter und Carola Meerwarth, die Flüchtlingshilfe „Waghäusel Hilft“, der Integrationsverein DIF, der Heimatverein Kirrlach, der Förderverein Musikschule und der Förderverein Friedenskirche sowie die Gesangvereine Liederkranz und Frohsinn haben sich unter der Leitung von Pfarrer Hartmut Rupp erneut eine weihnachtliche Überraschung unter dem Titel „Stern in dunkler Nacht“ einfallen lassen.

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Regionalverband positioniert sich zur Tiefengeothermie

Am 7. Dezember 2022 hat das oberste Gremium des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein ein Positionspapier zur Tiefengeothermie mit großer Mehrheit beschlossen

Die Mitglieder der achtzigköpfigen Verbandsversammlung bekräftigten damit in ihrer Sitzung in der Aschingerhalle in Oberderdingen insgesamt 13 Standpunkte zur Nutzung von Erdwärme aus der Tiefe (s.u.).

Zum Ausdruck kommt darin die positive Haltung zur Nutzung erneuerbarer Energien ebenso wie die Forderung, denkbare Risiken zu minimieren und die Zivilgesellschaft bei entsprechenden Vorhaben frühzeitig einzubeziehen. „Beim Klimaschutz geht es nicht nur um die Energie-, sondern auch um die Wärmewende. Dabei plädieren wir für maximale Transparenz und größtmögliche Sicherheit für Mensch und Umwelt bei der Energiegewinnung aus der Tiefe“, fasste Verbandsdirektor Matthias Proske die Position des Verbandes zusammen.

Das Positionspapier zur Tiefengeothermie im Oberrheingraben geht auf einen Antrag aus dem Planungsausschuss des Regionalverbandes im Juli 2022 zurück. Das Dokument ist letztlich das Ergebnis einer interfraktionellen Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Verbandsversammlung mit fachlicher Unterstützung aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Anlass für die regionale Willenserklärung zu diesem Themenkomplex sind laufende und geplante Tiefenbohrungen zur Energiegewinnung wie etwa in Graben-Neudorf und auf dem Gelände des KIT in Karlsruhe.

Regionalpolitische Position zur Tiefengeothermie vom 07.12.2022 (Beschluss der Verbandsversammlung Regionalverband Mittlerer Oberrhein)

https://technologieregion-karlsruhe.de/fileadmin/PDF/221208_Anlage_Positionierung_Tiefengeothermie_RVMO.pdf

Politische Position


(1) Für die Nutzung der Tiefengeothermie sind nicht alle Regionen Deutschlands gleichermaßen gut geeignet. Deutschlandweit weist der Oberrheingraben in vergleichbaren Tiefen die höchsten bisher gemessenen Temperaturen auf.

(2) Die Region Mittlerer Oberrhein bekennt sich zu ihrer Verantwortung und ihrem natürlichen Standortvorteil. Sie möchte die örtlich vorhandenen Potenziale der Tiefengeothermie unter den hier beschriebenen Voraussetzungen nutzen, um damit den Weg zu ebnen für eine langfristige Wärme- und Energieversorgung der Region aus erneuerbaren Quellen.

(3) Für die in der Region lebende Bevölkerung leitet sich aus dieser Verantwortung ein besonderer Anspruch an die Transparenz von Verfahren und Planungsprozessen ab. Die Verfahren sind in bestehende Formate zu integrieren, um Zeitverzug auszuschließen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen ebenso wie die betroffenen Städte und Gemeinden von Beginn an eingebunden und kontinuierlich informiert werden. Zu diesem Zweck sollen die Unternehmen das digitale Untergrundmodell zur Verfügung stellen, die Echtzeitseismik kommunizieren und einen „Digitalen Zwilling“ öffentlich zugänglich bereitstellen.

Energiepolitische Bedeutung der Tiefengeothermie

(4) Die Tiefengeothermie eröffnet aufgrund der besonderen geologischen Gegebenheiten innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein eine besonders große Chance, die Energie- und Wärmewende in der Region zu realisieren. Innerhalb der Region wird von einem Potenzial von 10.000 GWh/a ausgegangen. Damit ließe sich nahezu der gesamte Wärmebedarf in der Region decken. Allein das Potenzial der derzeit in Planung befindlichen Bohrungen würde ausreichen, über 50 Prozent des Wärmebedarfs in der Region sicherzustellen.

(5) Im Vergleich zu anderen regenerativen Energiequellen ist die Tiefengeothermie grundlastfähig. Sie kann daher einen besonders wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit bei der Energiewende und damit zur Bekämpfung des Klimawandels leisten.

(6) Tiefengeothermie ist insbesondere geeignet, einen Beitrag zur Wärmewende zu leisten und große Teile der Region mit Wärme aus regenerativen Energiequellen zu versorgen. Dabei ist eine möglichst einheitliche gemeinde- und landkreisübergreifende Wärmeplanung anzustreben, bei der die an geeignete
geologische Reservoirstrukturen gebundenen Bohrprojekte von Beginn an in die Überlegungen zu Wärmenetzen eingebunden und mit Partnern vor Ort abgestimmt werden.
Forderungen an die Landesregierung und die Behörden

(7) Im Interesse einer zügigen Realisierung der Wärmebereitstellung für die geplanten Versorgungsnetze sind auf Landesebene Optionen auszuloten, die umfangreichen Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.

(8) Um die Entwicklung der Tiefengeothermie gemeinsam voranzutreiben und die Kosten sowie Risiken zu minimieren, fordern wir vom Land die Prüfung der Möglichkeit zur Unterstützung einer Tiefengeothermie-Projektentwicklungsgesellschaft.

(9) Die Verbandsversammlung fordert außerdem die Prüfung der Möglichkeit einer Bürgschaft auf Landesebene.

(10) Obwohl bei Bohrprojekten im hydrothermalen Verfahren nicht von Schäden auszugehen ist, fordern wir ein allgemeingültiges Verfahren zur Schadensabwicklung, um die Akzeptanz von Tiefengeothermieprojekten zu erhöhen und Bedenken von Bürgerinnen und Bürgern ggf. langwierigen bürokratischen Regulierungsverfahren auszuräumen.

Welche Themen uns sonst wichtig sind

(11) Soweit daran gedacht wird, das im Bohrwasser vorhandene Lithium zu extrahieren, wird auf den derzeitigen Stand der Forschung verwiesen, die hierzu noch nicht abgeschlossen ist. Eine solche Nutzung wäre nur vertretbar, wenn diese umweltschonend ist, sich positiv auf die Klimabilanz auswirkt und der Frischwasserverbrauch geringgehalten wird.

(12) Eine frühzeitige Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern über das förmliche Verfahren hinaus, z. B. in Form von Co-Design-Workshops wie im erfolgreich durchgeführten GECKO-Projekt des KIT, kann die Akzeptanz erhöhen.

(13) Der Anlagenbetrieb sollte schrittweise hochgefahren werden, dabei sollten die Fließraten langsam gesteigert werden.

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Dialoggruppe zur Tiefengeothermie in Waghäusel startet

Hintergrund: Die Deutsche Erdwärme (DEW) plant in Waghäusel eine Geothermie-Anlage in der Nähe der L560 bei Wiesental. Dafür könnte ein städtisches Grundstück genutzt werden. Diese Waldfläche liegt ca. 600 m von der nächsten Wohnbebauung entfernt. Der Gemeinderat hatte im November 2021 beschlossen, mit der DEW Verhandlungen über die Überlassung des Grundstücks zu führen. Gegen das Vorhaben gibt es auch Widerstand. Anfang des Jahres wurden ca. 2.300 gültige Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen das Vorhaben gesammelt. Dieses Bürgerbegehren wurde durch den Gemeinderat als unzulässig zurückgewiesen. Auch der Widerspruch gegen diese Entscheidung wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe zurückgewiesen. Die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens haben Klage gegen die Ablehnung des Widerspruchs eingereicht.

Am 26. März 2023 soll nun aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom 28. November 2022 (Ratsbegehren) ein Bürgerentscheid zur Überlassung städtischer Grundstücke für Geothermie-Vorhaben stattfinden.

Die Einsetzung der Dialoggruppe hat der Gemeinderat im Oktober beschlossen. Die Dialoggruppe soll einen ausgewogenen und fachlich fundierten Dialog in Waghäusel ermöglichen und so den Bürgerentscheid begleiten und vorbereiten. Der Gemeinderat ist mit seinem Beschluss einem Vorschlag des Forums Energiedialog (FED) gefolgt. Das FED, ein Programm des Landes Baden-Württemberg, unterstützt die Kommunen beim Umgang mit Konflikten um den Ausbau erneuerbarer Energien. Das FED begleitet den Bürgerentscheid in Waghäusel, unter anderem mit der Organisation und Moderation der Dialoggruppe.

In Waghäusel hat eine Dialoggruppe zur Tiefengeothermie ihre Arbeit aufgenommen.

Die Dialoggruppe soll neben dem Gemeinderat ein breites Spektrum aus Bürgerschaft und Wirtschaft sowie Befürworter und Skeptiker des Vorhabens in die Vorbereitung des Bürgerentscheids einbinden. In der Gruppe vertreten sind die Stadtverwaltung, Mitglieder des Gemeinderats, die Deutsche Erdwärme, die Bürgerinitiative Tiefengeothermie Graben-Neudorf/Waghäusel, zwei Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens gegen das Vorhaben, der Solar-Verein Waghäusel, die örtliche Wirtschaft und die Energieagentur des Landkreises.

So sollen im Vorfeld des Bürgerentscheids alle Positionen und Fragen zu Gehör kommen und die Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert werden. Die Arbeitsergebnisse der Dialoggruppe fließen in die Vorbereitung des Bürgerentscheids ein. Geplant sind öffentliche Informationsveranstaltungen, voraussichtlich im Februar und März 2023, und eine „Abstimmungszeitung“. Die Dialoggruppe arbeitet sich in die Materie ein, formuliert Einschätzungen zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen (im besten Fall gemeinsam, ansonsten in Gegenüberstellung der Positionen) und wird die Öffentlichkeit zeitnah über die Ergebnisse ihrer Arbeit informieren.

Am Dienstag, den 29. November, trafen sich die Mitglieder der Gruppe zum ersten Mal im Rathaus. Drei weitere Arbeitstreffen werden folgen.

Kontakt: f.bubenheimer@energiedialog-bw.de; c.ewen@energiedialog-bw.de

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Grundsteuer und Bodenrichtwerte 

Als Große Kreisstadt Waghäusel steht es uns zu Gesicht, einen eigenen Gutachterausschuss zu pflegen, der über umfangreiche Ortskenntnisse verfügt. Foto: Roland Liebl

Eigentümer in Baden-Württemberg müssen dem Finanzamt den steuerlichen Bodenrichtwert ihres Grundstücks mitteilen. Denn mit der Grundsteuerreform, die 2025 in Kraft tritt, dient der Bodenrichtwert den Gemeinden maßgeblich zur Neuberechnung der Grundsteuer. Für den Bodenrichtwert werden alle tatsächlichen Käufe vom Gutachterausschuss ausgewertet. Aus dem Durchschnittswert der Verkaufszahlen werden dann Bodenrichtwertszonen gebildet. Dafür gibt es genormte, statistische Verfahren.

Die Bodenrichtwerte wurden vom Gutachterausschuss der Großen Kreisstadt Waghäusel zum Stichtag 01.01.2022 am 02.05.2022 beschlossen. Wichtig ist die Fußnote im Boris-BW (rote Markierung). Der Wert ist für ein Normgrundstück bis 700 m² Wohnbaufläche definiert. Die darüber hinausgehenden Flächen bis 1.000 m² werden mit 1/3 des Bodenrichtwertes bewertet. Die Flächen über 1.000 m² mit 1/10 des Bodenrichtwertes angerechnet. Bruchsal kennt dieses Verfahren so nicht.

Unsere Fraktion setzt sich für den Erhalt des Gutachterausschusses in der Großen Kreisstadt Waghäusel ein, auch wenn wir jährlich „nur“ 250 Fälle auswertbare Kauffälle als Grundlage haben. Die im Raum stehende Fallzahl 1.000 steht in keinem Gesetz. Sie ist „nur“ eine Antwort des Ministers Danyal Bayaz auf eine Frage eines Landtagsabgeordneten. Da wir in Waghäusel weder Höhen- noch Hanglagen, Süd- oder Nordlagen, Flussniederungen etc. als Sonderfälle haben, gehen wir davon aus, dass wir die 1.000 Fälle nicht brauchen, sondern auch mit den vorhandenen 250 Fällen schon gut aufgestellt sind.

Siehe auch: https://waghaeusel.more-rubin1.de/pdf-viewer.php?src=L2RvY3VtZW50cy5waHA/aWQ9NjgmZG9jdW1lbnRzPVczc2laRzlqZFcxbGJuUmZkSGx3WlY5cFpDSTZJalFpTENKeVpXeGhkR2x2Ymw5cFpDSTZJakl3TWpJeE5ERXhNVEF3TWpBNEluMHNleUprYjJOMWJXVnVkRjkwZVhCbFgybGtJam9pTVRNaUxDSnlaV3hoZEdsdmJsOXBaQ0k2SWpJd01qSXhOREV4TVRBd01qQTRmREl3TWpJeE1USTRNVEF6TXpVMUxUQXVjR1JtZkNKOVhRPT0mZ2VuZXJhdGVfY3VzdG9tX3BvcnRmb2xpbyZicmllZl90eXBlX2lkPTMmYWdlbmRhX2l0ZW1faWQ9MjAyMi1HUi0xMzZ8MjAyMjE0MTExMDAyMDh8MSZmaWxlbmFtZT1UT1AtTWFwcGUgdm9uIFRPUCA2IGRlciAxMS4gU2l0enVuZyBkZXMgR2VtZWluZGVyYXRlcw==&name=VE9QLU1hcHBlIHZvbiBUT1AgNiBkZXIgMTEuIFNpdHp1bmcgZGVzIEdlbWVpbmRlcmF0ZXMgdm9tIDI4LjExLjIwMjI=

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Frühschwimmen im Rheintalbad

Seit dem 2. November gibt es mittwochs im Rheintalbad eine Stunde für Frühschwimmer.

Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen: Wir freuen uns über das neue Angebot im Rheintalbad. Das Frühschwimmen findet bisher regen Anklang unter Freizeitschwimmern und ambitionierten Sportlern. Seit dem 2. November läuft dieser Testbetrieb, der auch bei einer Befragung der Gäste als häufiger Wunsch rückgemeldet wurde. Als kleine Anregung hätten wir noch, dass das Umziehen verbessert werden kann.

Eine Sammelumkleide gleichzeitig für beide Geschlechter passt eher zum FKK-Schwimmen, als zum klassischen Frühschwimmerangebot. Zumal alle Gäste nur eine Stunde zur Verfügung haben und quasi alle Schwimmer gleichzeitig kommen und gehen, egal ob männlich oder weiblich. Da reichen die wenigen Kabinen innerhalb der einzigen geöffneten Sammelumkleide einfach nicht aus.

Fraktionssprecher Roland Liebl hat dieses Thema bereits auf allen zuständigen Ebenen angesprochen. Wir gehen davon aus, dass es in Kürze nachgebessert wird. Liebl geht davon aus, dass das Frühschwimmerangebot, wenn es denn bekannt genug ist, eine sehr gut besuchte Schwimmbadstunde des Rheintalbads sein wird.

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Besichtigungsfahrt nach Schwieberdingen

Oberbürgermeister Thomas Deuschle und einige Mitglieder des Gemeinderats waren gestern zu einer Besichtigungsfahrt in Schwieberdingen.

Die beiden Gemeinden Hemmingen und Schwieberdingen sanieren derzeit die dortige Glemstalschule.

Im Zuge dieser Sanierung entsteht auch ein Neubau in Systembauweise. Nutzungsfläche, Schulkonzept sowie die Ausführung durch einen Totalunternehmer sind identisch mit der Projektierung des Bildungszentrums (Realschule + Neubau unserer Gemeinschaftsschule) in Modulbauweise an der Gymnasiumstr. 3 im Stadtteil Waghäusel.

Ein Generalunternehmer baut dabei auf Basis industriell gefertigter Systembauteile, schnell, wirtschaftlich, schlüsselfertig. Das Ganze zum Festpreis mit garantiertem Termin. Festgelegt zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe.

Vorgeschaltet ist eine öffentliche Ausschreibung, deren Vorbereitung laut den Grundsatzbeschlüssen des Gemeinderats inzwischen gestartet wurde.

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Die Bruchsaler Käthe-Kollwitz-Schule wird 50

BNN vom 6. Oktober 2022, Ausgabe Nr. 231, Seite 28

Ein Jahrzehnt meines Lebens durfte ich an dieser Schule als Mitglied der Schulleitung wirken. Am heutigen Freitag, den 07. Oktober 2022 wird der 50. Geburtstag gefeiert. Ich freue mich auf den Festakt heute Abend.

Viele positive Erinnerungen sind aus meiner Zeit als Abteilungsleiter geblieben. Als Gemeinderat und Lehrer kannte ich beide Seiten, wenn es um Ausstattung und Geld geht. Beim Erweiterungsbau habe ich mich damals für die Belange der Lehrer und Schüler eingesetzt. Als IT-Lehrer und Systemadministrator war mir auch die technische Infrastruktur ein großes Anliegen. Ich erinnere mich an die zunächst schwierigen Abstimmungen mit dem Schulträger für einen Netzwerkanschluss in jedem Klassenzimmer. PC und Beamer waren am Ende des Umbaus vor 10 Jahren Standardausstattung. Ein Novum war die Verlagerung des kompletten Verwaltungsnetztes in die Cloud. Dienst-Email für jede Lehrkraft, gut strukturierte Speicher- und Zugriffsrechte für jede Abteilung und jeden Fachbereich, das Ganze vom heimischen PC oder dem eigenen I-Pad grundsätzlich weltweit abrufbar. Wir waren die erste Schule in Baden-Württemberg, die bei höchstem Datenschutz (Server der damaligen KIVBF in Karlsruhe, also nach deutschem und europäischen Recht!) als Pilotschule so fortschrittlich war.

Niemand ahnte damals, wie wichtig diese technischen Möglichkeiten vor dem Hintergrund von Corona einmal werden würden. Homeschooling hätte nicht so einfach funktioniert.

Gewünscht hätte ich mir, dass die heimischen Schulen in Waghäusel ähnlich zügig auf die neue Infrastruktur umsteigen.

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Kerwe beim Heimatverein

Foto: Verlag Nussbaum und Roland Liebl

Gerne begrüßen wir am verkaufsoffenen Kerwesonntag alle Bürgerinnen und Bürger aus nah und fern zu einem kleinen Zwischenstopp beim Taglöhnerhaus. Im Angebot haben wir verschiedene Weine des Bio-Weinguts Klenert aus Kraichtal. Wir hoffen auf gutes Wetter und zahlreichen Besuch.

Wetterhinweis: Bei Dauerregen entfällt der Termin.

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