Kulturen kennenlernen: Begegnungsreise Südafrika

Acht Schülerinnen und Schüler des kommenden Abiturjahrgangs nutzten mit drei Lehrerinnen und Lehrern der Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal die letzte Schulwoche des Schuljahres 2013/14 und zweieinhalb Wochen der Sommerferien 2014 für eine Begegnungsreise nach Ofcolaco (Provinz Limpopo) in Südafrika. Das Projekt „Südafrika“ besteht bereits seit dem Jahr 2000 an der KKS Bruchsal und wurde von dem Religionslehrer Hans Trost ins Leben gerufen, der in den 1980ern selbst drei Jahre als Entwicklungshelfer in der Provinz Limpopo lebte. Den Initiatoren dieser Reise ist es sehr wichtig, Kontakte zwischen schwarzen südafrikanischen Schülerinnen und Schülern und weißen jungen Menschen herzustellen.

Als Vorbereitung auf die Reise beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Käthe mit den Lebensbedingungen der Menschen in Südafrika und mit der menschenverachtenden Apartheid, die die Bevölkerung über Jahrzehnte geprägt hat und immer noch nachwirkt. Südafrika hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Bisher profitieren aber nicht alle Teile der Bevölkerung davon. Rund zwanzig Jahre nach dem Ende der Apartheid lebt ein großer Teil der Einwohner Südafrikas trotz steigender Wirtschaftskraft weiterhin in Armut. Bei der schwarzen Bevölkerung prägen außerdem Arbeitslosigkeit, mangelnde Bildungschancen und HIV/Aids den Alltag.

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Studiendirektor Roland Liebl übergibt einen Laptop als Gastgeschenk an den Schulleiter der Hudson Ntsanwisi Senior Secondary School in Nkowankowa

Vor Ort nahm die Austauschgruppe dann eine Woche am Unterricht der Hudson Ntsanwisi Senior Secondary School in Nkowankowa teil und organisierte gemeinsam zwei Wochenendveranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern der Partnerschule sowie Studierenden der Universität von Limpopo. Die Wochenenden wurden dazu genutzt, sich gegenseitig noch besser kennenzulernen. Dass dies trotz der sehr verschiedenen Lebenswelten, in denen die Jugendlichen zu Hause sind, gelang, zeigen die internationalen Freundschaften, die während des Aufenthalts geknüpft und auch jetzt noch mithilfe von Emails und Chats gepflegt werden.

Nach ihrer Rückkehr fasste eine Teilnehmerin ihre Erlebnisse so zusammen: „Kulturen kennenlernen macht Spaß, auch wenn alles ganz anders verlief, als ich dies zunächst erwartet hatte. Es war ein packendes und sehr herzliches Südafrika! Ich hätte nochmal drei Wochen bleiben können.“

Schulkantine

Schulkantine

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Hauptstraße von Bordeaux (Limpopo, South Africa)

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Kirche von Bordeaux

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Zum Reisetagebuch: bitte dieses Bild anklicken

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