Hochleistungsstromnetz ULTRANET: Konverter soll nach Waghäusel

Konverter sind notwendig, um am Anfang und Ende einer Stromautobahn den Strom von Wechsel- in Gleichstrom umzuwandeln und damit verlustarm zu transportieren. TransnetBW ist für den rund 40 Kilometer-Abschnitt zwischen Mannheim-Wallstadt und dem Netzknotenpunkt Philippsburg zuständig. Den anderen Teil der Stromtrasse verantwortet der Netzbetreiber Amprion. Für die 340 Kilometer lange Trasse namens „Ultranet“ selbst ist kein Neubau notwendig. Die bestehenden Stromleitungen können die zusätzlichen Verbindungen für den Gleichstrom mitführen. Die Trasse ist als wichtiger Bestandteil der Energiewende nötig, um etwa aus Windenergie im Norden gewonnenen Strom in den Süden zu bringen.

Die rund zehn Hektar Land, die in Waghäusel für den Konverterbau benötigt werden, verteilen sich auf etwa 80 Grundstückseigentümer, mit denen nun Gespräche geführt werden sollen. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei der Bundesnetzagentur:

  • In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden bisher sieben Flächen ermittelt, die
    potenziell geeignet sind. Eine achte Fläche wurde von der Stadt Philippsburg vorgeschlagen und aufgrund ihrer potentiellen Eignung ebenfalls aufgenommen (Umspannwerk Neurott).
  • TransnetBW hat zudem einen weiteren von Philippsburg vorgeschlagenen Standort geprüft (Munitionsdepot Kirrlach/Altlußheim)
  • Die als potenziell geeignet ermittelten Standortflächen wurden weiter untersucht.

Heute (Anm. 23. März 2015) liegt ein finales Ergebnis der Prüfung sowie die Entscheidung für einen Standort vor. Der Konverter soll nach Waghäusel.

2015_03_24_Konverter_werner-schmidhuber

Widerstand zwecklos: Letztendlich entscheidet die Bundesnetzagentur – bei Bedarf auch über die Köpfe der Betroffenen hinweg, so die Bruchsaler Rundschau vom 24. März 2015

2015_04_08_Transnet-BW

Bitte das Bild anklicken, um den kompletten Vortrag der Konverterstandortsuche zu lesen (Quelle: http://www.transnetbw.de/de/uebertragungsnetz/dialog-netzbau/osterath-philippsburg am 08. April 2015).

2014_10_Info

Dem Gemeinderat ist das Thema leider selbst erst wenige Monate bekannt.

 

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