Die Bundesnetzagentur und der Waghäuseler Konverterstandort

2015_05_09_Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur drängt auf einen sehr schnellen Ausbau der Stromnetze, so die Schlagzeilen am 8. Mai 2015 (Bildmontage: Roland Liebl)

Wer die tagesaktuellen Schlagzeilen liest, dem wird schnell klar, dass die Bundesnetzagentur Gas gibt. Es muss schnell gehen. Zwei Konverterstandorte stehen zur Auswahl (vergl. hier): Die Landstraßenäcker in Waghäusel und eine Fläche direkt beim Kernkraftwerk Philippsburg.

Die Kommunalpolitik ist außen vor und letztendlich bei der Entscheidung nur Zaungast. Die Frage des Standorts lässt sich nach meiner Meinung nur noch durch Formfehler im Verfahren ändern. Das ist eine Frage für erfahrene Juristen.

Den Standort Philippsburg halte ich faktisch schon für ausgeschieden. Er hat nur noch Alibi-Funktion. Zur Begründung: Hochwasser ist direkt am Rhein ein ernstes Thema und bei 10 Hektar Flächenbedarf wird schnell klar, dass man hier über Erdaufschüttungen oder einen Stelzenbau redet. Egal: Die Mehrkosten erreichen sofort einen zweistelligen Millionenbetrag (Beispiel: 10 Hektar x 3 Meter Aufschüttung => 10 * 100 m * 100 m * 3 m = 300.000 Kubikmeter verdichtetes Material => ca. 30.000 LKW-Fahrten a 400 Euro => 12 Mio Euro; bei 6 Meter Aufschüttung entsprechend 24 Mio Euro; usw.).

Damit wird auch klar, dass es den Waghäuseler Standort nicht umsonst geben darf! Er ist sehr wertvoll, und dies aus jedem Blickwinkel! 

 

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