Fahrradfahrer haben es schwer in Waghäusel

2015_09_26_Liebl

Keine Einzelfälle, sondern Regelfall: Sicherheit sieht anders aus. Ich fordere einen sachgerechten Aus- und Umbau der Radwege in Waghäusel (Bilder: Liebl)

Deutlich ausgewiesene Radwege sind selten, man kann gar nicht anders, als auf seinem Weg durch die Stadt ständig zwischen viel befahrener Straße und viel begangenem Fußweg hin- und herzuwechseln – und ist sich dabei oft unsicher: „Stand da jetzt gerade ein ,Fahrrad frei‘-Schild oder nicht?“

Wer zügig vorankommen will und kräftig in die Pedale tritt, muss oft ebenso kräftig in die Bremsen greifen: Denn man wird übersehen, von Fußgängern und, für den Radler deutlich gefährlicher, von Autofahrern. Wenig Freude macht die Fahrt zum Globus, weder von Kirrlach, noch von Wiesental kommend. Wer mit dem Rad durch das Zentrum von Wiesental zum Aldi/dm will, sollte idealerweise Haken wie ein Hase schlagen können (…siehe Bild…). Die Alternative: Das Rad durch die Bahnunterführung tragen – eine Herausforderung für den guten Willen, aber zum Glück seit einigen Monaten nicht mehr zwingend erforderlich. Der Einsatz der CDU-Fraktion hatte sich gelohnt, so dass die Bahnbrücke inzwischen in beide Richtungen für Radfahrer nach immerhin nur 18 (!) Monaten wieder frei gegeben wurde.

Nun gilt es nachzuhaken und weitere innerstädtische „Schikanen“ für Radfahrer abzubauen. Zum Haushalt 2016 habe ich entsprechende Vorschläge über die CDU-Fraktion vorbereitet.

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3 Antworten zu Fahrradfahrer haben es schwer in Waghäusel

  1. Uwe Estergombi schreibt:

    Ja den Radweg auf der rechten Seite vom Aldi kommend hab ich auch schon gesehen. Ich frage mich nur wie jemand auf die Idee gekommen ist den Radweg direkt nach der Brücke zu beenden, so dass sich jeder der den Radweg auf dieser Seite benutzt in Lebensgefahr begibt, weil er die Straße überqueren muss. Da hätte man doch besser den Radweg bis zum Ortseingang von Wiesental erweitert oder den alten Radweg entfernt. Zum Erreichen des Einkaufszentrum gibt’s ja die Bahnunterführung.
    Leider sind beide Radwege auch nicht durch eine kleine Erhöhung von der Straße abgegrenzt, was einem beim benutzen auch nicht gerade ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Weiß ich ob jeder Autofahrer immer so aufmerksam über die Brücke fährt oder eventuell doch mal leicht nach rechts abkommt.
    Jeder der sich mit Lob für eine perfekte Lösung dieser Radweg Führung schmücken möchte sollte beide Radwege (den alten von Wiesental zum Aldi und den neuen vom Aldi nach Wiesental) mal öfters in den Hauptverkerszeiten befahren. Ich kann hier nur sagen, es ist ein ganz schön unangenehmes Gefühl wenn von hinten Autos kommen und du dich auf dem schmalem Radweg befindest der nicht mal eine für den Autofahrer spürbare Abgrenzung hat. Und aufpassen, nicht zu schnell die Brücke herunter fahren, weil man ja unten einen Hacken wie ein Hase schlagen muss.

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