Showdown im Konverter-Kampf

Resolution der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen:

  • „Der Gemeinderat der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen spricht sich gegen den Bau einer Konverterstation auf Gemarkung Waghäusel-Wiesental, Gewann Landstraßenäcker aus. Auch wird er jeden anderen Standort mit einer ähnlich geringen Entfernung zu Wohngebieten der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen nicht akzeptieren. Der Gemeinderat wird in seiner ablehnenden Haltung auch durch die Eindrücke der Besichtigung in Dörpen am 28.09.2015 bestärkt.

    Der Gemeinderat der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen wird alle rechtlich möglichen Schritte einleiten, um diesen Bau zu verhindern. Hierzu gehört insbesondere auch, dass Grundstücke der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen für vorbereitende Untersuchungen nicht betreten werden dürfen.

    Der Gemeinderat begründet seine ablehnende Haltung mit dem für die Maßnahme erforderlichen, extremen Flächenverbrauch, der Nähe zur Wohnbebauung, der Vernichtung von Naherholungsräumen, insbesondere für die Bevölkerung des Ortsteils Oberhausen, sowie mit den wissenschaftlich derzeit noch nicht auszuschließenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Menschen und der Umwelt.“

Resolution der Großen Kreisstadt Waghäusel

  • Die Stadt Waghäusel ist der Überzeugung, dass bei der Suche nach einem für die Energiewende notwendigen Konverter-Standort mit seinen Strom Zu- und Ableitungen das wichtigste Kriterium der Mensch ist. Vor allen wirtschaftlichen Interessen müssen Kriterien stehen und umgesetzt werden, die dafür sorgen, dass durch den Bau und Betrieb eines Konverters die Menschen und die Natur so wenig wie möglich belastet werden. Insbesondere ist der größtmögliche Abstand zu einer Wohnbebauung zu berücksichtigen.

Mein Part:

  • Der Zusatz, dass die Zu- und Ableitungen  in der Waghäuseler Resolution mit einbezogen wurde, stammt von mir. Im CDU-Entwurf am 08. Oktober 2015 fehlte dieser für mich ganz wichtige Zusatz noch: Elektrosmog gibt es nur durch die Leitungen, der Konverter selbst „strahlt“ nicht.

Meine Befürchtung:

  • Das Verfahren läuft auch künftig an der Kommunalpolitik vorbei, d.h. die Entscheidungsträger vor Ort haben keine entscheidende Stimme in diesem Verfahren.
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