BNN: Roland Liebl spendet 250-mal sein Blut

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BNN vom Samstag, 31. Oktober 2015 – Ausgabe Nr. 252 – Seite 23

Auf eine Rekordzahl von bislang 250 Blutspenden kann der Waghäuseler Roland Liebl, Abteilungsleiter an der Käthe-Kollwitz-Schule, Stadtrat und Vorsitzender des Heimatvereins Kirrlach, verweisen. Seit dem 18. Lebensjahr, also seit 35 Jahren, spendet er sein Blut. Warum so oft? „Weil Blut unersetzbar ist, es täglich gebraucht wird und viele Menschenleben davon abhängen.“ Der Familienvater ist eine gefragte und begehrte Person. „Falls ich mal einige Wochen Pause mache, kommt ein Anruf des Roten Kreuzes.“ Sein Plus: Er verträgt die Spenden sehr gut. Am Anfang war er vier Mal pro Jahr beim Abzapfen, seit Mitte der 80er Jahre deutlich öfter.

Das gute Liebl-Blut veranlasst zu regelmäßigen, ja häufigen Nachfragen nach Thrombozyten-Spenden und Doppel-Erythrozytenspenden. „Thrombozyten sind die Blutplättchen, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind. Patienten mit einer krankhaft bedingten Störung der Blutgerinnung oder einer Störung infolge einer Krebstherapie, beispielsweise nach einer Knochenmarkspende bei Leukämie, benötigen regelmäßig Thrombozyten. Wenn ich dabei helfen kann, helfe ich gerne“, lässt er wissen.

Schmunzelnd gibt er eine Blutspendengeschichte zum Besten: „Bereits am Montag nach einer Vollblutspende, zu der ich am Freitag angetreten war, kam die Anfrage nach einer Thrombozyten-Spende. Tags darauf, am Dienstag, erfolgte die patientenbezogene Spende. Weil aber viele Thrombozyten in kurzer Zeit gebraucht wurden, ging am Mittwoch die nächste Anfrage ein. Ich musste donnerstags nochmals für den gleichen Patienten antreten. So waren es drei Spenden innerhalb einer Woche.“

Die Lebensgeschichte seines Taufpaten veranlasste ihn, so oft den Lebenssaft zur Verfügung zu stellen. Dieser war bereits zu Beginn der 60er Jahre schwer erkrankt und konnte nur mit einer Spenderniere und vielen Operationen, wofür sehr viele Blutspenden benötigt wurden, Jahre überleben. „Ich habe mir immer wieder gesagt, wenn ich dazu beitragen kann, Menschenleben zu verlängern, dann tue ich das gerne – und jederzeit.“

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