Gabenorientierte Gemeindearbeit: 1.000 Euro für ein energiesparendes Kühlregal beim Tafelladen Kirrlach

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Förderverein Friedenskirche – „Waghäusel hilft“ – DIF Integrationsverein – Heimatverein Kirrlach – Förderverein Musikschule – Familie Meerwarth – Familie Rupp und Vertreter des Tafelladens Kirrlach bei der Übergabe der Spende (Bild: ber)

(ber) Die Stallweihnacht am 24. Dezember 2015 auf dem Forlenhof der Bauersfamilie Meerwarth führte nicht nur zu einem beeindruckenden Erlebnis für jeden der gut 400 Teilnehmer, sondern jetzt auch zu einer stattlichen finanziellen Hilfe für den Tafelladen Kirrlach. Denn nach dem etwa einstündigen „Fest des Friedens und der Verständigung“ im Stall hatte es noch einen Umtrunk – und dazu Gebäck – gegeben.

Die weihnachtlich gestimmten Besucher mussten nichts bezahlen, sie konnten aber spenden. So bekamen die Veranstalter („Waghäusel hilft“, Integrationsverein, Heimatverein Kirrlach, Förderverein Musikschule und Förderverein Friedenskirche) einen schönen Betrag zusammen. Dieses Geld, vom Förderverein Friedenskirche noch etwas aufgestockt, überreichten jetzt die Organisatoren den beiden Vertretern des Tafelladens Kirrlach mit „Motor“ Ulrich Ellenhaus an der Spitze.

Es war seinerzeit eine Premiere in Waghäusel: Gleich fünf Vereine unterschiedlichster Ausrichtung fanden sich zum familiären Fest der Liebe ein. Die Stallweihnacht gestalteten Pfarrer Hartmut Rupp, Derya Sahan von der Ditib-Moschee, die Vereinsvorsitzenden Roland Liebl, Ebru Baz, Saskia Heiler und Krimhilde Rolli mit ihren jeweiligen Teams. „Hilfe steht bei uns im Vordergrund, deshalb haben wir uns für die finanzielle Unterstützung entschieden“, betonte Ideengeber Roland Liebl. Die eingegangene Spende ist für ein energiesparendes Kühlregal gedacht.

Tag für Tag landen in Deutschland Tonnen von überschüssigen Lebensmitteln im Müll. Gleichzeitig gibt es auch hierzulande viele Menschen, die nicht genug zu essen haben. Diesem Ungleichgewicht wirken die Tafelläden entgegen. „Unsere Kunden – bei der Kirrlacher Tafel gibt es so um 300 – sind Menschen mit geringem Einkommen, Rentner, Hartz IV-Empfänger oder Menschen in finanziellen Notlagen“, informierte Ellinghaus. Zum Einkauf im Tafelladen berechtigt ein Einkaufsausweis.

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